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Vier Bilder für ein „Marterl“

Bildstock unterhalb der Burg neu gestaltet

Vier Bilder für ein „Marterl“

Bildstock unterhalb der Burg neu gestaltet

 

Seit der Wende hat sich Cheb/Eger wieder in eine attraktive Stadt verwandelt, mit wunderschön restaurierten historischen Gebäuden und auch mit vielen kleinen, liebevoll gestalteten Kunstwerken.

Unterhalb der Kaiserburg befindet sich ein „Marterl“ aus der Zeit der Renaissance. An seiner Spitze waren, den vier Himmelsrichtungen zugewandt, Bilder mit religiösen Motiven zu sehen. Im Laufe der Jahrhunderte aber hat die Witterung diese Kunstwerke zerstört. Damit verlor dieser Bildstock seine Bedeutung als frommes, christliches Denkmal.

 

Im Jahre 2014 wurden in die historischen Umrahmungen wieder Bilder eingesetzt. Zwei Gemälde sind der Mutter Gottes gewidmet, außerdem sind der Heilige Petrus und der Heilige Simeon zu sehen. Diese Darstellungen wurden auf wetterfeste Holztafeln gemalt.

 

Schöpfer dieser Gemälde ist Jindřich Turek, Egerer Bürger seit 1963. Die vom Mittelalter geprägte Stadt war für ihn eine künstlerische Inspiration. In seiner Freizeit erlernte er die Kalligraphie, die Kunst des Schönschreibens mit Federkiel und Pinsel. Seine Schriftstücke und Bilder haben die Qualität von Büchern und Dokumenten aus mittelalterlichen Klöstern und Kanzleien. Seit der Wende arbeitet Herr Turek – im Stil vergangener Zeiten – als Chronist seiner Stadt. Viele Urkunden und Festschriften, sowie das Gästebuch sind Kunstwerke, die an die historische Bedeutung von Eger/Cheb erinnern.

 

Bei der Enthüllung der neuen Bilder für das Marterl sagte Jindřich Turek: „Ich freue mich, dass ich von der Stadt diesen Auftrag erhalten habe, und meine Bilder sollen wieder Darstellungen des christlichen Glaubens sein. Ich wünsche mir, dass dieses Werk nicht nur die hier lebenden Menschen, sondern auch die Touristen und die Besucher der Stadt und seiner Umgebung erfreuen soll.“

Günther Juba

 

Verantwortlich: Tourist-Information
Entstanden / aktualisiert: 1.8.2014 / 1.8.2014

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