Touristisches
Infozentrum Cheb

Schritt für Schritt durch 950 Jahre

Auf einer „Zeitachse“ durch die Geschichte der Stadt

In einer Urkunde des Kaisers Heinrich IV. wurde Cheb/Eger – am 13. Februar 1061 – das erste Mal erwähnt. Im Jahre 2011 konnte die Stadt deshalb ihren 950. Geburtstag feiern.

In Vorbereitung auf dieses Festjahr wurde Cheb durch umfangreiche Renovierungsarbeiten und sonstige Baumaßnahmen verschönert.

Zu den eindrucksvollsten Neuerungen gehört die Gestaltung der Fußgängerzone auf der Svobody (Straße der Freiheit), welche vom historischen Marktplatz, Náměstí Krále Jiřího z Poděbrad (Platz des Königs Georg von Podiebrad), zum Hauptbahnhof führt.

 

Während in anderen Städten die Fußgängerzonen sehr oft nur Einkaufsstraßen sind, einander zum Verwechseln ähnlich, ist es in Cheb/Eger gelungen, einen Bezug zur Stadt und zu ihrer Geschichte herzustellen.

Der akademische Bildhauer Professor Marian Karel hat eine verblüffend einfach erscheinende Lösung einer Darstellung des Ablaufes historischer Geschehnisse gefunden, die sogenannte „Zeitachse“. Ein Geschichtslehrer hätte sich diese Gestaltung nicht besser ausdenken können.

 

Alle wichtigen Ereignisse seit dem Jahre 1061 werden der Reihe nach aufgezählt. Schritt für Schritt kann man die Abfolge historischer Daten auf einem Spaziergang be-gehen und dadurch auch erlebnishaft ver-stehen.

Es entspricht der internationalen Bedeutung der Stadt Cheb/Eger, dass diese Texte in drei Sprachen (tschechisch, deutsch und englisch) zu lesen sind.

Die Zeitachse beginnt mit dem Jahr 1061 und dem Eintrag: „Erste schriftliche Erwähnung Egers“. Am vorläufigen Ende befindet sich das Jahr 2011: „950 Jahre seit der ersten schriftlichen Erwähnung über Eger sind vergangen“. Auf einem Spaziergang entlang der Zeitachse wird man an viele glanzvolle, aber auch an schmerzhafte Ereignisse in der Geschichte der Stadt erinnert.

 

Am Beginn Fußgängerzone und der Zeitachse steht das neun Meter hohe und dreieinhalb Tonnen schwere „Zeittor“, welches sich ständig langsam dreht, und damit den Wechsel von glücklichen und schweren Zeiten symbolisiert.

Zweimal täglich trennt nun das Zeittor optisch den Marktplatz von der Fußgängerzone. Damit wird auch daran erinnert, dass an dieser Stelle früher das Goldhammerhaus den südlichen Teil das Marktplatzes abschloss. Dieses Gebäude wurde im Jahre 1865, beim Bau der Bahnhofstraße, abgerissen.

 

Günther Juba

 

Fotos:

o   Erinnerung an die Erwähnung Egers im Jahre 1061

o   Das Schicksalsjahr 1634, die Ermordung Wallensteins

o   Feier zum 950. Geburtstag der Stadt Cheb/Eger

o   Das geöffnete Zeittor

o   Das geschlossene Zeittor

Verantwortlich: Tourist-Information
Entstanden / aktualisiert: 12.12.2014 / 12.12.2014

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