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Cheb und Umgebung

Wallfahrtkirche Maria Loreto

Altkinsberg – 8 km südlich von Eger

Barocke Loreto-Kapelle mit Kreuzgang und Wallfahrtkirche des Heiligen Geistes aus den Jahren

1655 – 1689. Die Kirche ist im Zeitraum Mai – September zugänglich.

Verwalter: Römischkatholische Kirche, Kostelní schody 15, Cheb

Bismarck-Aussichtsturm auf dem Grünberg

Meereshöhe: 637 Meter ü. M., Höhe: 18 Meter, 72 Treppen

 

An Stelle des heutigen Bismarck-Aussichtsturms wurde am 23. 8. 1891 ein hölzerner Aussichtsturm zugänglich gemacht. Höhe: 14 Meter. Er wurde 1909 durch einen 18 Meter hohen Steinturm ersetzt.

 

Der Turm wurde nach dem deutschen Kanzler Otto von Bismarck benannt, zu seiner Ehre wurden noch an die 200 andere Steintürme und -säulen erbaut. In Böhmen befinden sich noch zwei davon: auf dem Hügel Hainberg bei Asch und bei Mikulášovice (Nixdorf) in der nördlichsten Region Tschechiens.

 

Nach dem zweiten Weltkrieg bis zum Fall des Kommunismus befand sich der Aussichtsturm 

in einem nicht zugänglichen Grenzgebiet. Noch vor kurzer Zeit dachten viele, dass er abgerissen worden ist. Die Jüngeren haben von seiner Existenz keine Ahnung gehabt.

 

Im Jahre 2005 ließ ihn die Stadt Eger mit den Kosten von 2 Millionen Kronen rekonstruieren und am 12. 6. 2005 wurde er für die Öffentlichkeit zugänglich. Er steht neben anderen historischen Objekten, die die Stadt Eger besitzt und um die sie sich kümmert.

 

Zum Bismarckturm kommen Sie vom Egerer Marktplatz auf grünem Wanderweg, die Strecke ist 5 Kilometer weit. Sie können jederzeit hinkommen, geöffnet ist der Aussichtsturm jedoch nur von April bis September.

Egerer Fachwerk - Freilichtmuseum in Doubrava

Rustlerhof vom Jahre 1751 – auf einem Quadratgrundriss steht ein Wohnhaus, eine Stadel, ein Schuppen und ein Stall. Es handelt sich um einen Hof der Egerländer Art mit Fachwerkkonstruktionen von Schachmuster. Hier siedelt ein Heimatmuseum. Das Bauerngut steht unter Denkmalpflege seit 1958 und seit 1995 ist es ein Bestandteil der Dorfdenkmalreservation.

 

Doubrava befindet sich 13 Kilometer südlich von Eger.

Egerländer Fachwerkhof Milíkov

2008 kaufte der Karlsbader Bezirk den Egerländer Fachwerkhof Nr. 18  in der Gemeinde Milíkov in die Verwaltung des Bezirksmuseums des Karlsbader Bezirkes; dies machte für die Öffentlichkeit eine Veränderung des Lebens auf dem Lande zugänglich, und das vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in den Zeitraum, der vom Phänomen von Chal charakterisiert wird.

 

Den Besuchern wird hier allmählich ein komplexes Bild der bäuerlichen Innenausstattung, des Werkzeugs für Handwerk und Landwirtschaft und auch die kleine Mechanisierung der Landwirtschaft im Zeitraum von der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts bis heute vorgestellt. Es wiederspiegelt sich hier die Änderung der Nutzung eines landwirtschaftlichen Gehöfts als selbständige Wohn- und Wirtschaftseinheit – so wie es bis Frühling 1945 der Fall war. Weiterhin  zeigen sich hier die Veränderungen, die durch die Vertreibung der ursprünglichen Einwohner verursacht wurden, ein Zeitraum, in dem der Hof bewohnt war sozusagen bis zum Lebensende, bis zum Zeitraum, als er als Erholungsobjekt, als Wochenendhaus benutzt wurde.

Schloss Libá

Das Schloss befindet sich im Ort Libá (Liebenstein) am Liebensteiner Bach. Es steht unter Schutz als Kulturdenkmal. Erste erhaltene Erwähnung ist aus dem Jahre 1264.

 

Sie finden es etwa 14 Kilometer von Eger entfernt, in westlicher Richtung. Es befindet sich 

in privaten Händen und wurde neulich für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Festung Pomezná (Markhausen)

Reste einer gotischen Festung, die in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts auf den Grundmauern des ersten Herrensitzes des Geschlechtes Markhausen erbaut wurde. Bis heute blieb ein vierkantiger Steinturm mit Kellerräumen, der ab 17. Jh. seine Wohnfunktion verlor und als Nutzgebäude dem Bauerngehöft angeschlossen wurde.

 

Die Festung ist in privaten Händen. Der Zutritt auf das Gelände herum ist frei.

Schloss Okrouhlá

Ursprüngliche gotische Festung wurde in der Renaissance und im Barock umgebaut, es handelte sich eher um Gestaltung der Innenräume. Das änderte sich in den 80. Jahren des 19. Jahrhunderts nach dem Eingriff von Karl Haberzettl, der im Stil des Romantismus ein neues Dach mit hohen Dachfenstern bauen ließ, den Wassergraben zuschütterte  und einen neuen Verputz mit Fensterrahmen schmücken ließ. Im Innenraum des Schlosses blieben eineige Räume zum Teil erhalten (im Stock der Saal mit Stuck und Medaillons). Die Festung ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

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