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Radweg Ohře / Cheb

Der Cheb-Radweg durchquert in der Karlsbader Region vier Gebiete: Chebsko (Eger), Sokolovsko (Falkenau), Karlovarsko (Karlsbad), Ostrovsko (Schlackenwerth)
Länge der Route: 102km
Schwierigkeitsgrad: Středně náročná

Länge: 102 km

Ansprüchigkeit: Auf der Strecke Cheb – Karlsbad geht es um eine leichte Strecke ohne Überhöhung

 

Oberfläche der Wege: überwiegt Asphalt, zwischen Královské Poříčí (Königswerth) und Svatošské skály (Hans-Heiling-Felsen) ist befestigter Schotter.

 

Verkehr: nach Karlsbad überwiegen Radwege, übrige Wege mit mäßigem Verkehr

Geeignet fur alle Radfahrer-Kategorien, im Abschnitt Cheb – Karlsbad auch für Familien mit kleinen Kindern.

 

Allgemeine Informationen:

 

Nach dem Passieren der Grenze nach Tschechien bedenken sie einiges:

Die gültige Währung im Lande ist immer Tschechische Krone (CZK -. Kč).

Radfahrer unter 18 Jahren benötigen einen Helm. Auf den Straßen dürfen Radfahrer nicht nebeneinander fahren, sondern hintereinander, bei geringerer Sicht müssen sie beleuchtet sein.

Radwege in der ČR sind vor allem nur mit Nummern bezeichnet, deswegen ist es ratsam, im nächsten Infozentrum eine Landkarte für Radfahrer zu kaufen. In unserem Bezirk ist am meisten aktuell die vom Karlsbader Bezirk herausgegebene Landkarte der Radwege. Sie macht für Sie die Orientierung auf unseren Radwegen leichter. Auch wenn selbständige Radwege in Tschechien eher noch eine Ausnahme sind, verfolgt sie der Radweg Ohře/Eger überwiegend, jedes Jahr gibt es dann weitere neue Abschnitte des Radweges. Der Weg führt sonst über ruhige Kommunikationen in Ortschaften oder auf Waldwegen.

 

http://www.cykloohre.cz/

 

Der Radweg Ohře/Cheb überquert im Karlsbader Bezirk vier Regionen:

Region Cheb – 24 km:   Slapany (D) – Cheb – Mostov

Region Falkenau: 28 km: Mostov – Sokolov – Loket

Region Karlsbad: 27 km: Loket – Karlovy Vary – Radošov

Region Schlackenwerth (Ostrov): 19 km: Radošov – Stráž – Lužný u Perštejna

 

Sämtlich Kategorien im Abschnitt Cheb – Karlsbad auch für Familien mit kleinen Kindern.

 

Region FALKENAU

Mit ihrer Lage und mit künftigem Angebot ist Falkenau und die Region Falkenau vorausbestimmt, ein natürliches touristisches und Erholungshinterland des Bädedreiecks Karlsbad – Marienbad – Franzensbad zu werden. Viele Attraktionen, genug Raum, Naturschutzgebiet und bedeutende Denkmäler, der Aquapark, die Seen, Golfplätze und Sporteinrichtungen bilden bedeutende Elemente für die künftige Entfaltung des ganzen Karlsbader Bezirkes und der EU. Touristen und Kurgästen können viele touristische Produkte und Veranstaltungen angeboten werden _ siehe z. B. das neuentdeckte internationale touristische Produkt „Burgenstraße/Hradní stezka“ mit einer über fünfzig Jahre langen Tradition, welche die bedeutenden Zentren der Kultur und Geschichte der Tschechischen Republik und Deutschlands verbindet und die eben bei uns in der Karlsbader Region beginnt.

 

Region KARLSBAD

Die Karlsbader Region für die meisten Menschen verbunden mit dem Kurwesen, dank dem Phänomen der Heilquellen und der damit verbundenen seltenen Naturerscheinungen, die bereits seit Jahrhunderten das unnachahmliche Bild dieses Gebietes prägen. Kaum jeder ist sich dessen bewusst, dass sich auf diesem nicht sehr ausgedehnten Gebiet auch sehr viele Kulturdenkmäler, Aussichtstürme, rare Naturlokalitäten, Museen, Galerien und andere Besonderheiten befinden.

 

Region SCHLACKENWERTH

Die Stadt Ostrov (Schlackenwerth) liegt am Fuß des Erzgebirges im Karlsbader Bezirk. Heutzutage hat sie über 17 Tausend Einwohner. Das älteste erhaltene Baudenkmal ist die Friedhofskirche hl. Jakob des Größeren, ein spätromanischer Bau aus den Jahren 1224 – 1226, der die Besiedlung am Anfang des 13. Jahrhunderts belegt. Das Aussehen der Stadt – bis zur heutigen Gestalt – änderte sich mehrmals durch zerstörende Brände und nachfolgend neuen Aufbau. Weil die Einwohner zum größten Teil deutschstämmig waren, betrafen sie die traurigen Ereignisse der Jahre 1938-39. Tschechische Minderheit wurde gezwunden den Ort zu verlassen, das Schloss wurde zum KZ, woran die Gedenktafel am Eingang erinnert. Die Nachkriegsjahre stehen wieder im Zeichen der Vertreibung der Deutschen, der Neubesiedlung und vor allem des Aufbaus von Siedlungen für Arbeiter  der Uranwerke in Jáchymov (Joachimsthal) und später des Škoda-Werkes Ostrov.

Der Uran-Abbau wurde im Jahre 1960 eingestellt. Bis 2004 wurden im hiesigen Škoda-Betrieb 

O-Busse montiert. Auf dem neuen Marktplatz (Mírové náměstí) steht das Haus der Kultur, ein Bau aus den fünfziger Jahren, der die damalige sowjetische Architektur (Sorel) nachahmt.

 

Region KLÖSTERLE

Die Stadt Klösterle befindet sich am llinken Ufer der Eger, vom weltbekannten Kurort Karlsbad 36 km ostwärts gelegen an einem Ort, an dem die Scheide zwischen dem Erzgebirge und dem Duppauer Gebirge eine wunderschöne Naturkulisse bildet. Die Stadt mit 16 Tausend Einwohnern wird wegen ihrer Lage Tor zum Erzgebirge genannt. Zu Klösterle gehören auch noch 12 Ortsteile.

Die Ausdehnung der Region macht 45 Quadratkilometer aus. Dank einem guten Gewerbegebiet entwickelt sich die Stadt erfolgreich. Die Dominante des Ortes bildet das Schloss mit dem Museum des böhmischen Porzellans. Das Schloss umgibt ein ausgedehnter Park an der Eger, der an das Kurgebiet Kyselka grenzt. Erhalten blieb auch das historische Stadtzentrum mit einigen Bürgerhäusern.

 

Region KAADEN

Die Region von Kadaň (Kaaden) ist eigenständiges historisches und Kulturgebiet an der Grenze zwischen dem Karlsbader und Aussiger Bezirk (Karlovarský a Ústecký kraj). Ihr Zentrum ist die ehemalige königliche Stadt Kadaň (Kaaden). Historisches Kaadener Gebiet umfasst außer Umgebung von Kaaden (Kadaň, Radonice, Vilémov) auch einen großen Teil vom Erzgebirge (Gebiet um Vejprty, Přísečnice), vom Tal der Eger (Stráž, Perštejn, Klášterec) und vom Duppauer Gebirge. Die Einwohner leben in 19 autonomen Ortschaften, im ganzen Umland leben an die

40 000 Menschen. Die Region grenzt mit den Verwaltungskreisen Chomutov (Komotau) und Žatec (Saaz), im Westen und Südwesten mit dem Karlsbader Bezirk, im Norden mit Sachsen in der Bundesrepublik. Ein großer Teil des historischen Kaadener Landes ist ein Bestandteil des militärischen Sperrgebietes Hradiště (Doupov), das ein Teil des Karlsbader Bezirkes ist, genauso wie ein kleiner Teil des Egertals heute um die Gemeinde Stráž nad Ohří.

 

Region SAAZ

Die Saazer Region wurde weltberühmt vor allem wegen dem Hopfenanbau, an den heutzutage das hiesige Hopfenmuseum, die funktionierende Brauerei und viele Veranstaltungen im Laufe des Jahres erinnern, z. B. das berühmte Hopfenerntefest im September. In Saaz finden Sie auch eine alte Synagoghe, das Heimatmuseum und ein Theater. Einen Besuch wert ist auch das Schloss Líčkov und nur einen Katzensprung von dort ist es in den Naturpark Džbán mit vielen touristischen Wegen.

 

Region LAUN

Der Kreis Louny (Laun) befindet sich in Nordböhmen im Aussiger Bezirk (Ústecký kraj). Die Kreisstadt Laun befindet sich im Nordosten der Region. Vom Ausmaß her handelt es sich um den größten Landkreis des Aussiger Bezirkes, was die Einwohnerzahl jedoch betrifft, steht er an der letzten Stelle. Die Gemeinde Laun beinhaltet 41 Gemeinden des Kreises, was das Klima angeht,so handelt es sich um den trockensten Landkreis der Tschechischen Republik, weil er im Regenschatten des Erzgebirges liegt. Der Landkreis liegt an der Grenze von drei höheren geomorphologischen Systemen des Böhmischen Massivs. Im Vergleich mit den Nachbarkreisen 

(Chomutov und Most) kam es hier nicht zur Auflösung von Dörfern wegen Braunkohleabbau
(bis auf die Gemeinde Třískolupy). Der Landkreis ist im ganzen Land bekannt für den Hopfenanbau, für den hier die roten Böden sehr geeignet sind.

 

Region LEITMERITZ

Der Landkreis Litoměřice (Leitmeritz) liegt im Südosten des Aussiger Bezirkes (Ústecký kraj). Sein  Zentrum ist die Stadt Litoměřice (Leitmeritz). Das Leitmeritzer Gebiet wurde schon vor 200 000 Jahren besiedelt, wobei es etwa vor 5 000 Jahren an Bedeutung gewann, als sein fruchtbarer Boden die ältesten landwirtschaftlichen Kulturen anzog. Seit dem 6. Jahrhundert wurde es Heimat unserer slawischen Vorfahren, deren Ankunft die literarische Tradition mit dem denkwürdigen Hügel Říp (Georgsberg) verbindet. Mit dem Ausmaß von 1032 Quadratkilometern ist der Kreis der zweitgrößte im Bezirk. Das Landschaftsbild wird geprägt einerseits durch Tiefebenen an den Flüssen Eger und Elbe, andererseits durch das reichgegliederte Böhmische Mittelgebirge, wo der Basalt und der Klingstein ausgeprägte Kuppen, Kegel und Felsen gebildet hatten. Auf dem Gebiet des Landkreises findet man genug gute Bedingungen Urlaub zu machen.

Hierher reichen zum Beispiel Erholungsgebiete des Böhmischen Mittelgebirges, des Egertals und der Region um die Burg Kokořín. Die Gäste besuchen gern die städtischen Denkmalreservationen Litoměřice (Leitmeritz), Úštěk (Auscha) und Terezín (Theresienstadt), die Schlösser Libochovice und Ploskovice, die Wasserburg Budyně nad Ohří, die Burgruine Házmburk. Zu  weiteren vielbesuchten Nationalkulturdenkmälern gehören die Kleine Festung in Theresienstadt und die Georgsrotunde auf dem Hügel Říp, dann Galerien in Litoměřice und Roudnice nad Labem, das Museum des böhmischen Granatsteins in Třebenice und das Denkmal des Dichters Mácha in Litoměřice. Touristisch anziehend ist auch der Ausblick von den Bergipfeln des Böhmischen Mittelgebirges. Zu den bekanntesten gehören der Aussichtsturm auf dem Berg Varhošť, die touristische Baude auf dem Gipfel Lovoš, die meteorologiosche Beobachtungstelle auf dem Milleschauer und der Weiße Turm auf dem Házmburk.

Seine treuen Besucher hat auch das Ausstellungsgelände in Leitmeritz, wo im Laufe des Jahres viele Veranstaltungen stattfinden.

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