Ein Skatepark für die Jugendlichen der Stadt

Seit den Gartenschauen in den Jahren 2006 und 2013 wurde das Gelände, die „Krajinka“ in einen großen Sport- und Erholungskomplex verwandelt. Die Sportstätten am linken Ufer des Eger-Flusses hat die Stadt nun um einen Skatepark erweitert. Bei einem Kostenaufwand von fast 18 Millionen Kronen wurde die größte und modernste Anlage für Skateboarder in der Region Karlovy Vary (Karlsbad) geschaffen.

Der neue Sportbereich erweitert das bestehende Erholungsgebiet. Vorhandene Grünanlagen, Sitzgelegenheiten und Wasserspiele werden weiterhin genutzt, aber besser angepasst: neue Gruppierungen der Tische und Bänke, mehr Schatten durch die Anpflanzung von Bäumen und eine Umwandlung des Wasserspiels in einen Springbrunnen. Dieser wird in den Sommermonaten als Luftkühler und als Spielgerät für die Kinder dienen. Wenn kein Wasser im Brunnen ist, dient er als Hindernis im Skatepark. Der Rand des Skateplatzes ist mit einer Wand aus rotem Ziegelstein verkleidet und wird von Lichtern aus dem Betonboden beleuchtet. Damit wird eine optische Verbindung mit den Mauern der historischen Stadt, die sich auf der gegenüberliegenden Seite des Eger-Flusses befindet, geschaffen.

Bürgermeister Antonín Jalovec ist sehr zufrieden und wendet sich an seine Kritiker: „Wenn jemand behaupten möchte, dass der Skatepark eine Geldverschwendung ist …, dann sage ich Ihnen, dass es sich um einen Sportplatz handelt, der in Cheb seit langem fehlt und Hunderten von jungen Menschen die Möglichkeit gibt, Sport zu treiben. Es ist das letzte abgeschlossene Projekt unserer Stadtführung, und ich bin begeistert, dass wir es trotz vieler Kritiker und Zweifler durchgesetzt haben.“

Günther Juba

 

 

 

 

 

Foto (Martin Stolař):

Der neue Skatepark wird von den Jugendlichen begeistert angenommen.