Auf den Spuren der Egerländer Fachwerkarchitektur: Das Museum Eger veröffentlicht eine neue illustrierte Landkarte

Auf den Spuren der Egerländer Fachwerkarchitektur: Das Museum Eger veröffentlicht eine neue illustrierte Landkarte

Das Museum Eger präsentiert im Frühjahr 2026 eine reich bebilderte Landkarte,  die den Reichtum der ländlichen Fachwerkarchitektur des historischen Egerlandes aufzeigt. Die in drei Sprachversionen vorliegende Karte mit ansprechender grafischer Gestaltung soll auf Orte aufmerksam machen, an denen Besucher das einzigartige architektonische Erbe und die Kulturlandschaft des böhmisch‑bayerisch‑sächsischen Dreiländerecks entdecken können. Diese neuen Werbematerialien werden der Öffentlichkeit erstmals im Rahmen der Saisoneröffnung des Museumsbauernhofes Miltigau N.C. 18 am Samstag, dem 28. März 2026, vorgestellt.

Diese Karten entstanden im Jahre 2025 mit finanzieller Unterstützung des Karlsbader Kreises. Sie folgen dem modernen visuellen Erscheinungsbild des Museum Eger. Ihr Ziel ist es, auf den besonderen Reiz der ländlichen Architektur im Nordwesten Böhmens aufmerksam zu machen – einer Landschaft, die trotz ihres besonders reichen Kulturerbes bislang kaum entsprechend touristisch wahrgenommen wird. Die Karte bietet nicht nur einen Überblick über die Fachwerkbauten, sondern gibt auch inspirierende Ausflugstipps rund um den Museumsbauernhof in Miltigau sowie zu weiteren interessanten Orten der Region.

Das Egerland zeigt sich als malerische Landschaft, gesäumt von Grenzgebirgen und durchzogen von einzigartiger ländlicher Fachwerkarchitektur, alten Alleen, kleinen Sakralbauten und barocken Wallfahrtskirchen, aber auch von der Melancholie jüdischer Friedhöfe und den Überresten jener Dörfer, die nach dem Zweiten Weltkrieg verschwunden sind. Jeder Ort erzählt hier seine eigene Geschichte – von Tradition, Untergang und Wiederaufbau. Die neue Karte will diese einmalige Landschaft in ihrer ganzen Vielfalt sichtbar machen, und das nicht nur in Tschechien: Sie zeigt, dass die Kulturlandschaft des historischen Egerlandes über die heutigen Staatsgrenzen hinausreicht und verweist hier zugleich auf die selbstverständlichen Gemeinsamkeiten mit der ländlichen Baukultur in Bayern und Sachsen. Gerade dieser grenzüberschreitende Blick wird vom Museum Eger betont  – man erinnert daran, dass selbst der Eiserne Vorhang die historischen Zusammenhänge dieser Landschaften nicht auslöschen konnte. „Wenn Sie authentische Erlebnisse abseits der großen Touristenströme suchen, dann entdecken Sie mit uns das Kulturerbe des historischen Egerlandes“, ergänzt Mgr. Štěpán Karel Odstrčil, Historiker des Museum Eger, der die Karte inhaltlich konzipierte.

Aktuelle Werbematerialien des Museum Eger sind in seinen Zweigstellen sowie an ausgewählten Auslagestellen im Karlsbader Kreis erhältlich.

Museum Eger

Museumsweb: https://muzeumcheb.cz/auf-den-spuren-der-egerlander-fachwerkarchitektur/