Der Stiftungsfonds Historisches Eger konnte zum zweiten Male ein „Marterl“ vor dem Verfall retten. Dieses steht in der Nähe der Hauptstraße von Podhrad (Pograth) nach Starý Hrozňatov (Altkinsberg). Die Initiative zur Restaurierung kam wieder von Herrn Stanislav Kučera, welcher schon im vergangenen Jahr für die Rettung eines Wegkreuzes an der Straße von Cheb nach Podhrad 80.000 Kronen gespendet hatte.
Die Reparaturkosten in Höhe von 91.570 Kronen übernahm Herr Kučera auch für dieses aus dem Ende des 19. Jahrhunderts stammende Denkmal.
Auf dem Steinsockel des sakralen Kunstwerks ist der Heilige Nikolaus zu sehen. Das stark beschädigte Metallkreuz musste aber ersetzt werden. Es wurde nun in einer modernen Form gestaltet, die als etwas ungewohnt erscheint und gerade deshalb zum Nachdenken anregen kann. Der Stiftungsfonds Historisches Eger beabsichtigt, den Platz um das Denkmal gärtnerisch gestalten zu lassen.
Zur feierlichen Enthüllung des restaurierten Wegkreuzes erschienen u. a. Herr Stanislav Kučera, Initiator und Geldgeber der Instandsetzung, Frau PhDr. Marcela Brabačová, Frau Lenka Šebová und Frau Ulrika Hart als Mitglieder des Stiftungsvorstands Historisches Eger, sowie der stellvertretende Bürgermeister Ladislav Hrubý als Vertreter der Stadt Cheb. Günther Juba
Foto (Martin Stolař):
Enthüllung des restaurierten Wegekreuzes
